Einleitung (Öl/Fett)
Kompakt und wirtschaftlich für überschaubare Punktzahlen und kurze Leitungen.
- Einfache Installation
- Geringe Kosten
- Gute Nachrüstbarkeit
Alles Wesentliche zur Zentralschmierung (auch: Zentralschmieranlage): Systemarten, Vorteile, Anwendungen – plus Links zu Produkten, Ratgeber & Ersatzteilen.
Systemarten
Öl- und Fettsysteme (NLGI 00–2) mit Ein-/Zweileitung, Progressiv, Umlauf oder Minimalmengen – passend zu Layout, Distanzen und Medium.
Kompakt und wirtschaftlich für überschaubare Punktzahlen und kurze Leitungen.
Für lange Leitungen, tiefe Temperaturen und raue Bedingungen.
Progressiv: überwachte Verteilung; Umlauf: Ölkreislauf für hohe Geschwindigkeiten.
| System | Schmierstoff | Typische Punktzahl | Leitungslänge | Stärke | Grenze |
|---|---|---|---|---|---|
| Einleitung | Öl und Fett (bis NLGI 2) | bis ca. 50 | kurz bis mittel | günstig, einfach nachrüstbar, wenig Bauteile | begrenzte Reichweite, keine Einzelpunktüberwachung |
| Progressiv | Öl und Fett (NLGI 00–2) | ca. 10–150 | mittel | zwangsweise Reihenfolge: ein blockierter Punkt ist am Verteiler erkennbar | Blockade legt den Strang still, Kolbenüberwachung empfohlen |
| Zweileitung | Fett (auch NLGI 2 bei Kälte) | 100 bis > 1.000 | sehr lang, weit verzweigt | robust bei Kälte und Verschmutzung, große Anlagen | höherer Installationsaufwand, Umschaltventil erforderlich |
| Umlauf (Öl) | Öl | anlagenabhängig | anlagenabhängig | Öl kühlt und spült ab, geeignet für hohe Drehzahlen | nur Öl, Rücklauf und Aufbereitung nötig |
| Minimalmengen (MMS) | Öl, kleinste Mengen | punktuell | kurz | nahezu verlustfrei, sauberer Prozess | nur für definierte Zerspanungs- und Kettenanwendungen |
Die Systemwahl folgt in der Praxis vier Größen: Schmierstoff (Öl oder Fett und dessen NLGI-Klasse), Anzahl der Schmierstellen, Leitungslänge und Verzweigung sowie die geforderte Überwachungstiefe. Erst danach wird die Pumpe ausgelegt – nicht umgekehrt. Bei Umbauten an bestehenden Anlagen lohnt zusätzlich der Blick auf Ersatzteile und Nachrüstkomponenten.
Wir unterstützen bei der Auswahl der richtigen Pumpe und des Schmierstoffs.
Planung
Schmierstellen, Mengen/Intervalle, Viskosität bzw. NLGI, Leitungslängen/Temperatur – daraus folgen Pumpenleistung, Dosierer, Ventile, Querschnitte und Reserven.
Schmierstellen, Umgebungsbedingungen, Zielvorgaben (Qualität/Verfügbarkeit).
Mengen/Intervalle, Druckverluste, Auswahl Pumpe/Dosierer/Leitungen.
Montage, Inbetriebnahme, Dokumentation & Schulung.
Mengen je Punkt, Zyklen, Schmierstoffdaten und Wartungshinweise – für reproduzierbare Qualität.
Anwendungen
Werkzeugmaschinen, Fördertechnik, Verpackung, Lebensmittel – sowie LKW, Bau- & Landmaschinen.
Druck-/Durchfluss- & Hubsensoren liefern Meldungen (OK/Warnung/Alarm) an HMI/PLC; Grenzwerte verhindern Unter-/Überversorgung.
Mehr im Ratgeber & Wissen.
Planung, Produkte & Service aus einer Hand – Öl & Fett, überwacht und dokumentiert.
FAQ
Eine zentrale Einheit versorgt mehrere Schmierstellen automatisch und bedarfsgerecht – konstant in Menge und Qualität. Das reduziert Stillstände und Verschleiß.
Öl- und Fettsysteme (NLGI 00–2) mit Ein-/Zweileitung, Progressiv, Umlauf oder Minimalmengen – je nach Layout, Strecke und Medium.
Abhängig von Anzahl Schmierstellen, Leitungslänge, Temperatur und Prozessanforderungen: Einleitung, Zweileitung, Progressiv oder Umlauf.
Nach Viskosität/Temperaturfenster, Umgebungsbedingungen und Pumpenkompatibilität; H1-Schmierstoffe für lebensmittelnahe Bereiche.
Über Druck-, Durchfluss- und Hubsensoren mit Melde- und Alarmfunktionen; Schnittstellen zur Steuerung für Prozesssicherheit.
Typisch 6–18 Monate – abhängig von bisherigen Stillständen, Verbrauch und Wartungsaufwand.
Wissen